Laura – Mit Mut, Technik und Lieblingsorthese durchs Leben

Kundin Laura von Mitschke posiert lächelnd auf der Piste mit ihrem Snowboard.

Von Geburt an besonders

Laura kam mit einem Klumpfuß zur Welt. Ihr Weg war von Anfang an alles andere als einfach. Zahlreiche Operationen, langwierige Gipsbehandlungen und über zwölf Jahre Schmerzen durch eine beginnende Arthrose im rechten Sprunggelenk haben ihre Mobilität stark beeinträchtigt. Doch Aufgeben war für Laura nie eine Option.

Als sie 2018 erstmals zu uns in Behandlung kam, hatte sie bereits verschiedene Therapien hinter sich – unter anderem eine Versorgung mit Einlagen. Diese reichten jedoch nicht aus, um ihr die gewünschte Stabilität und Sicherheit im Alltag zu geben.

Neue Stabilität durch individuelle Orthesentechnik

Heute unterstützt sie eine maßgefertigte Unterschenkelorthese aus Carbon, die ihr von unseren Orthopädietechniker:innen individuell angepasst wurde.
Das speziell gefertigte Gelenk mit statischem Anschlag entlastet gezielt ihren Mittelfuß und gibt ihr die Stabilität, die sie für Alltag und Freizeit braucht. So kann Laura wieder längere Wegstrecken zurücklegen – ohne ständig darüber nachdenken zu müssen, wie weit sie gehen kann oder ob ihr Fuß durchhält. Alltagssituationen, die früher Kraft und Planung erforderten, sind für sie wieder selbstverständlich geworden.

Die Orthese gibt mir Freiheit zurück“, sagt Laura. „Ich kann wieder aktiv sein, ohne ständig an meine Schmerzen zu denken.

Mitschke- Kundin Laura unterwegs mit ihrem Hund Nala

Langfristiger Gewinn an Lebensqualität

Eine starke Frau auf großer Reise

Individuelle orthopädietechnische Versorgungen können die Lebensqualität nachhaltig verbessern: Sie motivieren zur Bewegung, fördern die Selbstständigkeit und ermöglichen es vielen Betroffenen, wieder schmerzfrei zu stehen oder zu gehen. Für Laura bedeutet das vor allem eines – ein aktiveres, selbstbestimmtes Leben. Snowboard fahren kann sie mithilfe einer speziellen Sportorthese übrigens auch wieder! Und Spaziergänge mit ihrer Hündin Nala gehören längst wieder zu ihrem Alltag. In Sommer 2025 hat sich Laura einen Traum erfüllt: Sie war in den USA unterwegs – zuerst in New York, dann in San Francisco. Das Foto zeigt sie vor der ikonischen Golden Gate Bridge – eine starke Frau auf großer Reise mit smarter Orthesentechnik.

 

Technik trifft Persönlichkeit

Seit 2018 ist Laura Patientin bei uns. Im Laufe der Jahre hat sich bei ihr eine kleine „Orthesen-Galerie“ angesammelt – jede davon individuell gestaltet. Ihre Lieblingsorthese? Die mit den Rosen! Zum Snowboarden nutzt sie allerdings eine speziell angepasste Variante. „Euer Team hat sich richtig reingehängt“, sagt Laura mit einem Lächeln. Für uns das schönste Kompliment überhaupt.

Fazit

Lauras Geschichte zeigt, was möglich ist, wenn Fachwissen, Technik und Menschlichkeit zusammenkommen. Wir freuen uns, sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen – Schritt für Schritt, mit viel Vertrauen und der passenden Orthese.

Expertenblick:

Thomas Winkelnkemper, Orthopädietechniker

Sein Fokus liegt auf der Versorgung von Menschen mit neurologischen und orthopädischen Defiziten. Er sucht immer nach der besten Lösung, die ihnen den Alltag erleichtert.

Individuelle Orthesen als Schlüssel zum Fortschritt

„Schon beim ersten Kontakt war klar, dass wir eine individuell angepasste Lösung brauchen, die sich konsequent an Lauras Fußstellung und ihrer persönlichen Lebenssituation orientiert“, erklärt Orthopädietechniker Thomas.

Eine der größten Herausforderungen bei Lauras Versorgung war die besondere Stellung und Form ihres Fußes. Ziel war es, ausreichend Stabilität zu schaffen und gleichzeitig die stark belasteten Problemstellen gezielt zu entlasten. Durch verschiedene, aufeinander abgestimmte Orthesen gelang es Schritt für Schritt, ihre Mobilität deutlich zu verbessern.

Zurück zu Aktivitäten, die Freude machen

Das Ziel ist immer, dass unsere Patient:innen merken: Die Orthese gibt mir Sicherheit, sie hilft mir – und sie schränkt mich nicht ein“, betont Thomas.

Motivation und Lebensfreude spielen dabei eine entscheidende Rolle. Nur wenn eine Versorgung als echter Vorteil empfunden wird, kann sie langfristig erfolgreich sein. Die Orthese soll nicht nur stützen, sondern Bewegung fördern und Vertrauen in den eigenen Körper zurückgeben.

Empfehlung an andere Betroffene

Thomas rät Patient:innen mit ähnlicher Vorgeschichte, sich auf jeden Fall beraten zu lassen:

„Verschaffen Sie sich einen Eindruck, sprechen Sie offen über Ihre Wünsche und erarbeiten Sie gemeinsam realistische Ziele. Kleine Schritte sind wichtig – je nach Ausgangssituation kann das Ziel zunächst auch einfach wieder sicheres Stehen sein.“

Good to know:

Blick in die Zukunft

Auch technologisch entwickelt sich die Orthesentechnik stetig weiter. Für Patientinnen wie Laura könnten zukünftig neuartige Gelenksysteme, elektronische Unterstützung sowie verbesserte Materialien eine große Rolle spielen. Das Ziel: Orthesen, die sich wie eine zweite Haut anfühlen – funktional, leicht und kaum spürbar.

Hallo, ich bin Sabine ...

Hallo, ich bin Sabine ...

… schön dass du hier bist. Seit drei Jahren arbeite ich als Redakteurin im Marketing-Team von Mitschke Health + Life. Ich liebe es, anspruchsvolle Themen rund um Gesundheit, Beweglichkeit und ein selbstbestimmtes, aktives Leben in verständliche, lebendige Geschichten zu verwandeln.

Am meisten Freude macht mir meine Arbeit, wenn ich erlebe, wie Menschen durch unsere Unterstützung wieder aktiv werden, neuen Lebensmut schöpfen und ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können.

❤️lich willkommen in der große Mensch-im-Mittelpunkt-Welt – schau dich gerne bei uns um!